Der Trojanische Krieg ist nach zehn Jahren zu Ende, doch die Gewalt reißt nicht ab. Der heimgekehrte Agamemnon, der einst seine Tochter Iphigenie für den Krieg opferte, wird nun von deren Mutter Klytaimestra ermordet, die sie rächen will. Sie wird daraufhin von ihrem Sohn Orest aus Rache getötet. Kräftig angefeuert zur Tat wird er von seiner Schwester Elektra und aus dem griechischen Götterhimmel. Schließlich flüchtet Orest, von Wahnbildern heimgesucht. Es kommt zum Showdown, als sich die Göttin Athene einmischt. Wie soll nach Krieg, Mord und einem mit Leichen gepflasterten Weg die Zukunft aussehen? Geht das Töten immer weiter?
Die Tragödientrilogie des griechischen Dramatikers Aischylos erzählt vom Fluch der Atridenfamilie und dem unausweichlichen Kreislauf der Gewalt – von Schmerz, Scham und Schuld. Und von einer neuen Generation, die in den Trümmern solcher Gewissheiten lebt, die Gewalt aber nicht länger als Fundament für die Zukunft akzeptiert.
Regie und Bühne: Thomas Krupa
Bühne und Kostüme: Monika Gora
Musik: Lyhre
Dramaturgie: Tim Kahn
Licht: Jan Moritz-Bregenzer
Regieassistenz und Abendspielleitung: Izad Safaeiyan
Orest: Ali Aykar
Elektra: Zelal Kapçık
Iphigenie: Dascha Ivanova
Kassandra: Amina Eisner
Klytaimestra: Anne-Elise Minetti
Agamemnon: Ben Janssen
Aigisth: Davíd Gaviria
Chor: Roman Kurtz Wächter Nils Eric Müller, Pascal Thomas Live-Musik Lyhre Chor der Toten Ali Aykar, Amina Eisner, Davíd Gaviria, Dascha Ivanova, Ben Janssen, Zelal Kapçık, Roman Kurtz, Anne-Elise Minetti, Nils Eric Müller, Pascal Thomas